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Zu Besuch im Clemi: „Hubi“ brachte seine Freunde mit

Diana Jopp erfreut jeden Donnerstagnachmittag die älteren Menschen

Authentische Handpuppen

Hannover, 20.04.2017

Wenn Hubi kommt

Wenn „Hubi“ kommt, dann leuchten die Augen der Geriatrie-Patienten im Clemi. Denn Diana Jopp erfreut jeden Donnerstagnachmittag die älteren Menschen mit ihrem therapeutischen Puppenspiel. „Diese Form der Animation gibt es in keiner anderen hannoverschen Klinik. Wir sind froh, dass wir Frau Jopp haben“, so Heike Schack, Abteilungsleiterin der Geriatrie, zum Engagement der 49-Jährigen aus Fuhrberg.

Im Rahmen ihrer Zusatzqualifikation zur geronto-(psychiatrischen) Begleitungsfachkraft überraschte Diana Jopp jetzt das gesamte Team der Station, indem sie viele ihrer Puppen mitbrachte, auch selbstgefertigte Exemplare. Die nutzt sie normalerweise für Schulungskurse sowie für das therapeutische Puppenspiel in Senioreneinrichtungen. Bei einer praktischen Unterrichtseinheit setzte sie „Hubi und seine Freunde“ in der Wohnküche der Geriatrie gekonnt in Szene.

Hubi hatte Hund Fips und Schwein Sieglinde mitgebracht, aber auch Florian, Finja, Malte, Peter, Sophie, Jana, Henni, Wasti und Matz. „Puppen fördern die Kommunikation, Aufmerksamkeit und Wahrnehmung“, berichtet Diana Jopp. Sie hatte vor Jahren schon beim Spiel mit ihren fünf Kindern erste Erfahrungen mit den großen Klappmaulpuppen gemacht. „Authentische Handpuppen lösen zum Beispiel bei von Demenz betroffenen Personen positive Reaktionen und Gefühle aus. Sie fördern die kommunikativen Fähigkeiten enorm“, so die Puppenspielerin. Im Clemi ist sie im Normalfall aber immer nur mit „Hubi“ unterwegs.

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