Geschichte

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Auf Spurensuche – mehr als 140 Jahre Clementinenhaus

Olga Freifrau von Lützerode

Mit vier Krankenpflegerinnen und einem dreigeschossigen Doppelhaus in der Eichstraße 16 fing alles an – damals 1875. Olga Freifrau von Lützerode gründete die Schwesternschaft und die „Krankenpflegerinnen-Anstalt zu Hannover“ und gab ihnen den Namen Clementinenhaus, abgeleitet von „Clementia dei“, die „Gnade Gottes“.

1875 - 1880

Olga von Lützerode gründet mit eigenen Mitteln die „Krankenpflegerinnen-Anstalt zu Hannover“. Sie gibt ihr den Namen Clementinenhaus, abgeleitet von Clementia Dei (Gnade Gottes). Es werden Krankenpflegerinnen für den Dienst im eigenen Hause Eichstraße 16/17 wie auch außerhalb ausgebildet.

1880 - 1945

1880 erfolgte die Gründung einer „milden Stiftung“ durch Olga von Lützerode mit den gleichen Ausbildungszielen. Noch im gleichen Jahr erfolgt der Anschluss an das Rote Kreuz.Anfang der achtziger Jahre wird ein Grundstück für den Bau eines eigenen Krankenhauses erworben. Spenden, u. a. von Florence Nightingale, Wilhelm Busch, Sir Joseph Lister, Kaiser Wilhelm I., Kaiserin Augusta, ermöglichen den Baubeginn. 1885 erfolgt die Grundsteinlegung. Zwei Jahre später ist das Krankenhaus mit zunächst 46 Betten bezugsfertig. Die bestehende Krankenpflegeschule wird vergrößert und erhält die staatliche Anerkennung. Die Straße „Am Clementinenhaus“ wird zu Ehren von Olga von Lützerode und zum 25-jährigen Jubiläum der Schwesternschaft in „Lützerodestraße“ umbenannt.

1945 - 1950

Im März 1945 wird das Krankenhaus nahezu vollständig zerstört, nur wenige Betten können in Betrieb gehalten werden. Im Herbst 1945 beginnt die vorläufige Wiederherstellung der Gebäude, 1948 der Wiederaufbau des Krankenhauses und des Schwesternwohnheims.

1950 - 2000

1950 wird die Stiftung „DRK-Clementinenhaus – Krankenpflegerinnenanstalt für das Land Niedersachsen“ ins Leben gerufen. Das Organ der Stiftung ist das Kuratorium. Anfang der 1960er Jahre wird das Krankenhaus um einen Bettentrakt auf 250 Betten erweitert. Ende der 1980er Jahre erhält die Intensivmedizin modernste Räume in einem Erweiterungsbau. Anfang der 1990er Jahre wird ein Linksherzkathetermessplatz eingerichtet, 1997 geht ein Computertomograph in Betrieb. Die Radiologie wird an einen Kooperationspartner vergeben. Die Reorganisation der Notaufnahme zur „Zentralen Patientenaufnahme“ (ZPA) folgt 1999.

2001 - 2006

2003 wird dem DRK-Krankenhaus Clementinenhaus von der Deutschen Gesellschaft für Qualität als erstem Krankenhaus in Deutschland für seine medizinischen und pflegerischen Gesundheitsdienstleistungen das Zertifikat „Verpflichtung zu Excellence“ verliehen. Ein Jahr später werden die beiden Belegarztkliniken Klinik Dr. Boueke und Bertaklinik in das Clementinenhaus integriert. Mitte des Jahrzehnts erhält das Haus aufgrund seines weiterentwickelten hohen Qualitätsstandards als weitere Auszeichnung das KTQ-Zertifikat. Am 3. Juli 2006 erfolgt die Grundsteinlegung für eine vom Land Niedersachsen mit 24,5 Millionen Euro geförderte umfangreiche Umbau- und Sanierungsmaßnahme des Hauses.

2007 - 2015

Die Umbauarbeiten in den Jahren 2007 bis 2011 erfolgen bei laufendem Krankenhausbetrieb. Trotzdem werden fast alle gesetzten Ziele erreicht, so die Sicherstellung der Patientenversorgung auf hohem Niveau. Das neue Jahrzehnt beginnt im Clementinenhaus mit der Eröffnung der sanierten Intensivstation und des neu erbauten OP-Bereichs. Am 1. Januar 2012 ist die Sanierung beendet: Das DRK-Krankenhaus Clementinenhaus hat das Ziel erreicht, das modernste Krankenhaus in Hannover zu sein. Zwei Jahre später wird die Abteilung für Geriatrie um einen modernen Therapietrakt erweitert. Hier befinden sich von der Logopädie, Ergotherapie, Physiotherapie bis zum Sozialdienst alle wichtigen Bereiche, die eine innovative geriatrische Abteilung auszeichnet.

Kontakt

DRK-Krankenhaus Clementinenhaus
Lützerodestr. 1
30161 Hannover
Tel.: 0511 3394-0
Fax: 0511 3394-2509

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